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SBTi bestätigt wissenschaftsbasierte Klimaziele der Zott SE & Co. KG

Die Genuss-Molkerei Zott hat einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zu mehr Klimaschutz erreicht. Im Jahr 2023 ist das Unternehmen der Science Based Targets initiative (SBTi) beigetreten und hat sich zu  wissenschaftsbasierten Klimazielen verpflichtet. Diese wurden nun von der SBTi offiziell bestätigt.

Frank Uszko, CEO der Zott SE & Co. KG:

„Verantwortungsvoll handeln im Sinne der nachfolgenden Generationen gehört für uns als Familienunternehmen seit jeher dazu. Dabei ist es uns wichtig, unsere Ziele auf wissenschaftlich fundierte Grundlagen zu stützen. Deshalb freut es mich sehr, dass die SBTi das Übereinstimmen unserer Klimaziele mit klimawissenschaftlichen Erkenntnissen offiziell bestätigt hat. Die enge Zusammenarbeit mit unseren Milcherzeugern, Lieferanten und Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist dabei von zentraler Bedeutung.“

Die Zott SE u. Co. KG verpflichtet sich ausgehend vom Basisjahr 2023:

  1. die absoluten Scope 1 und 2 THG-Emissionen um 58,8% bis 2034 zu reduzieren.1
  2. die absoluten Scope 3 THG-Emissionen aus eingekauften Gütern und Dienstleistungen, treibstoff- und energiebezogenen Emissionen und vorgelagertem Transport und Verteilung um 35% bis 2034 zu reduzieren.1
  3. die absoluten Scope 3 FLAG* THG-Emissionen um 42,4% bis 2034 zu reduzieren.1
  4. zu Entwaldungsfreiheit für die primären, mit Entwaldung in Verbindung stehenden Rohstoffe mit einem Zieldatum am 31.12.2025.

 

Über die Science Based Targets initiative (SBTi):

Die SBTi ist aus einer Partnerschaft des Carbon Disclosure Projects (CDP), dem United Nations Global Compact, dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF) entstanden. Sie unterstützt Unternehmen weltweit bei der Festlegung von wissenschaftlich fundierten Klimazielen zur Emissionsreduktion und prüft deren Konformität mit den Pariser Klimazielen.

 
1 Die Zielsetzung berücksichtigt biogene Emissionen sowie landnutzungsbedingte Emissionsquellen und -entnahmen im Zusammenhang mit der Rohstoffgewinnung für Bioenergie
* FLAG = Forest, Land and Agriculture, d.h. THG-Emissionen aus den Bereichen Forstwirtschaft, Landnutzung und Landwirtschaft