Haben Sie Fragen?
Der Weg der Milch vom Bauernhof über die Molkerei bis hin zum fertigen Produkt im eigenen Kühlschrank wirft viele Fragen auf. Kontaktieren Sie uns, um zu erfahren, was Sie schon immer wissen wollten. Wir stehen zu unseren Produkten und werden versuchen, Ihre Fragen zu beantworten.
Produkte
Auf Zott-Produkten werden Allergene durch Fettdruck des Allergens in der Zutatenliste hervorgehoben.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) zeigt an, wie lange ein ungeöffnetes Lebensmittel mindestens haltbar ist. Das heißt nicht, dass es sofort nach diesem Datum weggeworfen werden muss. Auch nach Ablauf des MHD können unsere Produkte eine Zeit lang bedenkenlos verzehrt werden. Verlassen Sie sich bei der Haltbarkeit daher nicht nur auf das Datum, sondern auch auf Ihre Sinne.
Unsere Molkepulver stammen aus Molke der Mozzarella- oder Emmentalerherstellung. Molkepulver enthalten aus diesem Grund geringe Mengen an für die Käseherstellung nötigen Lab, in inaktiver Form. Mozzarella- und Emmentaler-Molkepulver enthalten mikrobielles Lab.
Für unsere Mozzarella-Produkte wird ausschließlich ein Labaustauschstoff – das sogenannte mikrobielle Lab – verwendet. Mikrobielles Lab enthält keine gentechnisch veränderten Organismen und wird auch nicht aus diesen hergestellt. Das mikrobielle Lab für den Zottarella erfüllt die strengen Anforderungen des EG-Gentechnik-Durchführungsgesetzes und kann daher in unseren "ohne Gentechnik"-Mozzarellas eingesetzt werden.
Unsere Zott Bayerntaler Produkte werden ebenfalls mit mikrobiellen Lab hergestellt.
Bei der Herstellung von Schmelzkäsescheiben setzten wir sowohl mikrobielles oder tierisches Lab ein. Eine Differenzierung findet hier derzeit nicht statt.
Milch
Unser Unternehmen ist mit seinen Produkten in der Welt zu Hause und in Bayern daheim. Daher beziehen wir einen Großteil der Milch von bayerischen Erzeugern und aus dem angrenzenden Baden-Württemberg. Unser Werk in Opole (Polen) erhält von unseren polnischen Höfen die erforderliche Milch.
Eine einzelne Kuh gibt ungefähr 25 Liter pro Tag. Das hört sich zuerst nach einer nicht so großen Menge an, doch ein einfaches Beispiel macht deutlich, dass es sich dabei jedoch um eine beachtliche Leistung handelt. Bei einem Milchverbrauch eines Menschen von 1 Liter pro Tag versorgt eine Kuh 25 Menschen pro Tag mit Milch und den daraus hergestellten Milcherzeugnissen. Geht man noch einen Schritt weiter, stellt man fest, dass insgesamt rund vier Millionen Kühe die Menschen in Deutschland täglich mit frischer Milch versorgen.
In der heutigen Zeit werden die meisten Kühe zwei Mal pro Tag mit einer Melkmaschine gemolken und nur in seltenen Einzelfällen wird noch auf traditionelle Weise von Hand gemolken. Bei der modernen Viehhaltung lernen die Kühe, eigenständig in den Melkstand zu gehen. Dies tun sie gerne und auch für den Landwirt ist das Arbeiten körperlich angenehmer und gesünder, verglichen mit früheren Zeiten. Neuerdings kommen auch immer öfter Melkroboter zum Einsatz, dabei kann jede Kuh so oft zum Melken gehen, wie sie will. Die gemolkene Milch gelangt dann über Rohrleitungen in den jeweils hofeigenen Milchtank und wird dort von der natürlichen Körpertemperatur der Milchkuh auf unter 6 Grad Celsius gekühlt.
Ja, das stimmt – so ist in Norddeutschland die Schwarzbunte-Kuh und in Süddeutschland die Fleckvieh-Kuh zu Hause. Das sogenannte Braunvieh wird vorwiegend im Allgäu gehalten. Übrigens existieren weltweit über 500 Rinderrassen, die sich für die Milch- und Fleischproduktion eignen.
Die Milch ist ein richtiges Powerpaket, in dem viele gute Bestandteile stecken. Für uns Menschen sind die darin wertvollen und lebenswichtigen Inhaltsstoffe wie Fett, Eiweiß und Calcium enthalten. Calcium ist beispielsweise am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt und sorgt für deren Festigkeit. Insbesondere für Kinder sind all diese Bestandteile wichtig, da sie sich noch in der Wachstumsphase befinden und einen entsprechend hohen Nährstoffbedarf haben.
Pro Tag frisst eine Kuh bis zu 50 kg frisches Futter und trinkt ca. 80 - 120 Liter Wasser. Kühe fressen gerne Futter, das von saftigen, grünen Weiden und Ackerflächen stammt. Im Sommer wird das Futter dann auch zu Heu getrocknet oder in Siloanlagen eingelagert und konserviert. Vom Bauern erhalten die Kühe dann noch zusätzlich kleinere Mengen an Getreide und speziellem Mineralfutter, um damit ihren Nährstoffbedarf abzudecken.
Über Jahrhunderte wurde das Rind domestiziert und an wirtschaftliche Haltungsformen und Stallungen des Menschen gewöhnt. Es gibt viele Gründe, die für eine tiergerechte Haltung der Kühe im Stall sprechen. Dort finden die Kühe, die heute überwiegend in Laufställen gehalten werden, optimierte Bedingungen. Ein mehr an Bewegungsfreiheit, Licht, frische Luft, ein ausgeglichenes Stallklima, sowie ein guter Zugang zu Tränken und Futter sorgen für viel Komfort für die Kuh. Die heute gehaltene Milchkuh, die von ihren Leistungsmerkmalen eher mit einem Hochleistungssportler zu vergleichen ist, findet bei dieser Haltungsform optimale Bedingungen vor.
Daneben gibt es viele Befürworter des sogenannten Weidegangs, die in dieser Art der Haltung die ursprüngliche Form der Rinderhaltung sehen, der Milch ein Plus an Inhaltsstoffen zuschreiben und das Wohl der Kuh gefördert sehen.
Beide Ansätze haben aus unserer Sicht nebeneinander ihre Berechtigung, wobei sich Weidehaltung bei unseren klimatischen Bedingungen auf wenige Monate von Frühsommer bis zum Herbst beschränkt.
In den Reihen unserer Zott-Milchlieferanten herrscht die Stallhaltung vor, da unsere Landwirte in dieser Haltungsform eine stabile Futterversorgung mit gleichbleibend hoher Qualität sehen, ausgeglichene klimatische Bedingungen sowie weniger Rangkämpfe unter den Tieren kommen hinzu. Daneben haben viele Landwirte gerade innerhalb von Ortschaften keine ausreichenden Weideflächen rund um die Milchviehstallungen und lange Triebwege sind bei der heutigen Verkehrssituation nicht mehr möglich.
Ernährung und Gesundheit
Auf Zott-Produkten werden Allergene durch Fettdruck des Allergens in der Zutatenliste hervorgehoben.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) zeigt an, wie lange ein ungeöffnetes Lebensmittel mindestens haltbar ist. Das heißt nicht, dass es sofort nach diesem Datum weggeworfen werden muss. Auch nach Ablauf des MHD können unsere Produkte eine Zeit lang bedenkenlos verzehrt werden. Verlassen Sie sich bei der Haltbarkeit daher nicht nur auf das Datum, sondern auch auf Ihre Sinne.
Falls glutenhaltige Zutaten in den Produkten aus dem Hause Zott vorhanden sein sollten, werden diese im Zutatenverzeichnis durch einen deutlichen Fettdruck gekennzeichnet, z.B. bei unseren Produkten mit Körnern, Keksen oder Haferflocken.
Dabei wird namentlich genannt, um welches glutenhaltiges Getreide es sich handelt (Weizen, Roggen, Gerste, Hafer etc.).[1]
Falls Spuren von glutenhaltigem Getreide nicht ausgeschlossen werden können, wird dies ebenfalls kenntlich gemacht („kann Spuren von … enthalten“).
Ein Großteil unserer Produkte enthält kein Gluten und kann somit auch von Personen, die an Zöliakie leiden, verzehrt werden.
Wir bitten Sie daher, falls Sie an Zöliakie leiden, vor Verzehr eines Joghurts auf die Deklaration der Zutaten zu achten.
Alle Zutaten, die wir für unsere Produkte verwenden und die selbstverständlich auch deklariert werden, sind auch auf der Verpackung angegeben. Zu diesen aufzuführenden Zutaten gehört auch Alkohol. Bei manchen Joghurt-Sorten ist Alkohol ein Bestandteil – informieren Sie sich dazu bitte mittels der Zutatenliste.
Wir überprüfen ständig unsere hauseigenen Abfüllprozesse sowie die eingesetzten Materialien. Daher sind wir der Auffassung, dass nichts dagegen spricht, die Deckelplatine von der Innenseite des Produktes abzulecken, um auch den letzten Rest zu genießen. Es ist übrigens ein Irrtum zu denken, es wäre schädlich die Platine abzulecken. Dies kommt daher, weil die Platine aus Aluminium besteht. Da das Aluminium aber mit einem Siegellack versehen ist, ist das „ablecken“ unbedenklich.
Allgemein
Zott verfügt über ein vielfältiges und umfangreiches Produktsortiment, zu denen Joghurt- und Dessertprodukte, Mozzarella, Hartkäse, Kaffeesahne, Pulverprodukte und Milchsnacks gehören. Seit 2022 stellen wir auch vegane Joghurt- und Dessertalternativen her.
Aufgrund der großen Flut derartiger Anfragen geben wir Produktproben nur noch zu gezielten Anlässen und im regionalen Umfeld heraus. Aufgrund der Kühlbedürftigkeit unserer Genuss-Produkte verschicken wir diese grundsätzlich nicht.
Aufgrund der großen Flut derartiger Anfragen hat sich die Genuss-Molkerei Zott dazu entschlossen, Werbemittel nur noch zu gezielten Anlässen und im regionalen Umfeld herauszugeben. Wir bitten alle Zott-Fans um Verständnis und hoffen, dass Sie trotz dieser Absage weiterhin viel Freude mit unseren Produkten haben.