Eine Genuss-Geschichte

Wir sind ein traditionsreiches bayerisches Familienunternehmen in der dritten Generation. Seit über 90 Jahren produzieren wir eine Vielzahl von Premiumprodukten. Unsere Joghurt-, Dessert- und Käsespezialitäten haben eine lange Geschichte.

Entdecken Sie die Zott Genuss-Geschichte.

Die 1920er Jahre

1926

Anna und Balthasar Reiter kaufen eine kleine Landmolkerei im bayerisch-schwäbischen Mertingen. Damit ist der Grundstein für den Erfolg der Mertinger Unternehmerfamilie und der heutigen Molkerei gelegt. Aus der 1923 geschlossenen Ehe der beiden geht Sohn Georg Reiter hervor.

Die 1930er Jahre

1938

Balthasar Reiter verstirbt früh. Nach zwei Trauerjahren heiratet Anna Reiter im Jahr 1938 Georg Zott. Dieser wird zum Namensgeber des Unternehmens, das damals noch "Molkerei Mertingen Georg Zott" heißt.

Die 1940er Jahre

In den 40er Jahren bilden Frischmilch, Butter, Edamer, Limburger, Romadur, Joghurt, Schoko-Trunk und Eiskrem das Produktportfolio von Zott. Die tägliche Milchmenge beläuft sich damals auf 12.000 Liter.

Die 1950er Jahre

Der aus erster Ehe hervorgegangene Sohn Georg Reiter heiratet im Jahr 1953 Frieda Ruppert. Die zweite Familiengeneration hält Einzug in die Molkerei. Frieda Reiter unterstützt ihren Mann unermüdlich im Ausbau der Firma und gemeinsam erweitern sie erfolgreich das Produktangebot.

Die 1970er Jahre

1970

Georg Reiter gilt als visionärer Unternehmer. Expansionsfreude ist ihm auf den Leib geschrieben und spiegelt sich in der stetig steigenden Milchverarbeitungsmenge der Molkerei wider. Bereits 1970 beläuft sich die tägliche Milchmenge auf ca. 80.000 Liter. Bald kommt das Stammwerk an seine Kapazitätsgrenze und so wird im Mai 1970 unmittelbar an das Ursprungsgebäude eine neue Molkerei mit einem eigenen Fruchtkocher gebaut. Im Frühjahr 1972 erfolgt der stufenweise Einzug. Allein von Planungsbeginn bis zum Einzug hatte sich die Milchmenge verdreifacht.

1972

Zott setzt seinen Wachstumskurs fort und übernimmt die Molkerei Hans Schweyer im bayerischen Günzburg. Rund 70 Mitarbeiter produzieren dort vorwiegend H-Milch.

1973

Zott wird zum Technologieführer bei der keimfreien Abfüllung seiner "Kaffeesahne". Mit diesem Neuprodukt verwirklicht Zott technologische Pionierarbeit und kann die portionierbare Kaffeesahne auf dem deutschen Markt etablieren.

1976

Unter dem Slogan „Die großen Allgäuer“ war Zott mit 60 verschiedenen Produkten in den Kühlregalen und Verkaufstheken präsent. Der prominente deutsche Volksschauspieler Maxl Graf zeigt sich als sympathischer Werbebotschafter für unsere Range abwechslungsreicher Fruchtjoghurts für die ganze Familie.

1978

Kaffee-Joghurt kennt damals noch niemand - "Zott Mocca" ist 1978 eine Sensation.

1979

Auch in Günzburg werden die Weichen für die Zukunft gestellt. So baut die Molkerei Schweyer im Günzburger Industriegebiet neu. Am neuen Standort wird mit der Produktion von Emmentaler- und Schmelzkäse begonnen.

Die 1980er Jahre

1980

Mit Christine und Georg Reiter tritt die dritte Generation in die Molkerei ein und setzt die Familiengeschichte fort.

 

1980 ist auch die Geburtsstunde unseres heutigen Verwöhn-Klassikers "Zott Sahne Joghurt" sowie unseres Wochenend-Jingles Weekendfeeling. Erstmals in der Unternehmensgeschichte erreichen wir eine nationale Distribution mit einem unserer Produkte und gewinnen im Jahr 1986 den "Goldenen Zuckerhut" - den Oscar der Lebensmittelbranche. In diesem Jahrzehnt kommt ebenso unsere Dessertspezialität Tiramisu sowie unsere Mozzarella-Spezialität Zottarella auf den Markt.

1987

Durch die Inbetriebnahme des unternehmenseigenen Becherwerks am Stammsitz in Mertingen nimmt die Verpackungskompetenz eine deutliche Entwicklung. Das Direktdruckverfahren hält sich bis weit in die 2000er Jahre. Nach 2006 werden auch die Becher in einem modernen hochwertigen Inmould-Labeling-Verfahren, das noch mehr Möglichkeiten in der Verpackungsdekoration bietet, hergestellt.

1982

In Günzburg gründen Zott, Schweyer und die Käserei St. Mang aus dem Allgäu die Zoma. Bereits 1983 beginnt der Bau der Trocknungsanlage neben der erst kürzlich in das Industriegebiet ausgesiedelten Molkerei. Mit der neuen Trocknungsanlage wird die Pulverproduktion für die weiterverarbeitende Industrie aufgenommen.

Die 1990er Jahre

Der Eiserne Vorhang fällt und wir erschließen die neuen Bundesländer und osteuropäische Nachbarstaaten. Bis eine durchgängig gekühlte Distribution gelingt, liefern wir Produkte, die ohne Kühlung lange haltbar sind. In den folgenden Jahren werden Vertriebsniederlassungen in der Tschechoslowakei (1991), heute Slowakei, im polnischen Breslau (1992) und in Tschechien (1993) eröffnet. Mit der Gründung von Zott Ungarn (2002) sind unsere osteuropäischen Vertriebsstätten vorerst komplett.

1993

Die Mertinger sind weiterhin auf Wachstum. Nach der stufenweise Inbetriebnahme einzelner Produktionsbereiche Ende der 80er Jahre wird im Frühjahr das neue Produktionswerk "Werk 2" inklusive der eigenen Fruchtküche in Mertingen eingeweiht. Über mehrere Jahre und Projektphasen siedelt das ehemalige Stammwerk auf die grüne Wiese an der Bäumenheimer Straße um.

 

 

1996

Milchgenuss für Kinder - der Kinderklassiker "Monte" ist geboren. Die leckere Kombination aus Milchcreme, Schokolade und Haselnüssen wird in Deutschland die erfolgreichste Neueinführung in seiner Kategorie. Für Monte gilt "Gut drin, gut dran, gut drauf" - und das bis heute.

1997

In Polen gelingt uns mit der Einführung des Fruchtjoghurts "Jogobella" der große Durchbruch. Das Markenkonzept von Jogobella wird extra für die polnischen Verbraucher entwickelt und auf landestypische Geschmacksbedürfnisse zugeschnitten. Später wird das Konzept der extra großen Fruchtstücke in viele Länder Zentraleuropas getragen.

1999

Auf Grund des unwahrscheinlichen Erfolgs im Segment Fruchtjoghurt entscheiden wir uns den Fruchtjoghurt für den polnischen Markt vor Ort zu produzieren. Wir unterzeichnen den Vertrag für den Erwerb unserer ersten ausländischen Produktionsstätte im polnischen Opole. Unverzüglich beginnen die Umbau- und Erweiterungsbaumaßnahmen. Bereits im Frühjahr 2000 laufen die ersten Joghurtbecher vom Band.

Die 2000er Jahre

2001

Das Firmenlogo ändert sein Gesicht. Dem Slogan der ersten Stunde "Genuss von A bis Zott" folgt nun "Zott - Die Genuss-Molkerei". Fortan stehen Genuss und Qualität noch mehr im Vordergrund und klingen wohlig im Unternehmensnamen mit.

2009

Entwicklung und Qualität spielen stets eine zentrale Rolle. Für noch mehr Kompetenz und Innovation wird im Mai das neue Entwicklungs- und Qualitätszentrum mit einer Vielzahl modernster Möglichkeiten an unserem Stammsitz in Mertingen eröffnet.

Die 2010er Jahre

2011

Unsere Mitarbeiter sind unser Potenzial. In Mertingen (2011) und Günzburg (2013) eröffnen wir die Zott Aktiv-Zentren zur Förderung der Gesundheit.

 

Unsere Marke Monte erobert Facebook und knackt in kurzer Zeit die 400.000 Fan-Marke.

 

Unsere neue internationale Käsemarke "Bayerntaler" punktet mit bayerischer Gemütlichkeit und ganz viel Genuss.

2012

Ein weiterer Meilenstein ist erreicht. Als 100. Unternehmen erhalten wir die Lizenz zur Nutzung des „Ohne GenTechnik“-Siegels des Verbands Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. Unsere Marke "Zottarella" ist damals die erste deutsche und einzige internationale Mozzarellamarke, die die strengen EU-Vorgaben für eine Kennzeichnung "ohne Gentechnik" einhält. Wenig später stellen wir die Produktion unseres Bayerntalers ebenso auf Milch aus gentechnik- und importfuttermittelfreier Fütterung um.

 

Vor dem Hintergrund der internationalen Ausrichtung unserer Genuss-Molkerei ändern wir unseren Namen in "Zott SE & Co. KG". Unsere Zott-Familie wächst mit dem Kauf des polnischen Markenartikelherstellers Bacha Polska.

2014

Erstmals verleiht unsere Molkerei die Auszeichnung Goldene Milchkanne als Preis der Besten im Rahmen unseres Programms "Zott Qualitätsmilch aus Leidenschaft". Der Wettbewerb findet fortan alle zwei Jahre statt.

2016

Seit 1926 sind wir die Genuss-Molkerei und feiern 2016 unser 90-jähriges Firmenjubiläum. Ein schöner Anlass, einem unserer Klassiker, dem Zott Sahnepudding, eine goldene Sonderedition zu widmen.